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Gebärmutter schützen: ab 20 Jahren zur Krebsvorsorge

Bei Frauen ist Brustkrebs immer noch die häufigste Krebsart. Und obwohl geschlechtsspezifische Früherkennungsuntersuchungen bereits ab 20 Jahren regelmäßig durchgeführt werden, haben Frauen erst ab dem 50. Lebensjahr einen Anspruch auf ein regelmäßiges Mammografie-Screening – also dem Röntgen der Brust auf Tumorzellen. Diese Untersuchung ist freiwillig und wird von der Krankenkasse übernommen. Nach einem Beschluss des Bundetages aus dem Jahr 2002 müssen die Krankenkassen ihre weiblichen Mitglieder ab 50 Jahren mit einer persönlichen Einladung an die Mammografie erinnern.

Impfung gegen Krebs

Um die Krebsvorsorgen weiter zu verbessern, hat die Bundesregierung ein entsprechendes Gesetzt erlassen, nach dem diese Erinnerungen in Zukunft auch für die Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs Pflicht wird. Für Mädchen und junge Frauen besteht außerdem die Möglichkeit, sich gegen die sogenannte HPV-Viren impfen zu lassen, die rund 70 Prozent aller Gebärmutterhalskrebserkrankungen verursachen. Seit dem 1. Juli 2007 werden die Impf-Kosten für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Ein Ersatz für regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen ist die Impfung allerdings nicht.

Denn gerade für Brustkrebs sind die Heilungschancen sehr gut, wenn er in einem frühen Stadium erkannt wird. Als besonders gefährdet gilt dabei jede Frau ab 50 Jahren, sowie jede, deren Schwester oder Mutter zuvor an Brustkrebs erkrankt ist. Auch ohne Arztbesuch können Sie sich selbst auf erste Anzeichen hin untersuchen, indem Sie einmal im Monat Ihre Brüste auf Knoten oder Veränderungen abtasten. Ärzte raten dazu die ersten zehn Tage nach der Periode. Auch eine Verziehung der Brustwarze kann ein Anzeichen für Brustkrebs sein.

Haut-Sache gesund

Das Risiko für Hautkrebs steigt ab 35, weshalb Sie dann auch den Anspruch auf eine regelmäßige Hautuntersuchung haben. Hierzu wird der ganze Körper auf Hautveränderungen überprüft. Mit Erreichen des 50. Lebensjahres werden neben der Mammografie auch regelmäßig Darmuntersuchungen durchgeführt zur Vorsorge von Darmkrebs. Dieser ist auch bei Frauenweit verbreitet.

Neben der ärztlichen Vorsorge bleibt aber auch eine gesunde Ernährung ein wichtiger Faktor im Kampf gegen Krebs. Vor allem sogenannte Antioxidantien gelten als Krebs-Killer. Sie lagern meistens in Obst und Gemüse, zerstören frei Radikale und helfen bei der Zellerneuerung. Zu den bekanntesten antioxidativen Inhaltsstoffen gehören daher auch Vitamin C. Der sprichwörtliche Apfel pro Tag hält also nicht nur den Arzt sondern auch den Krebs auf Distanz.

Autor: MBR